Alt­las­ten­be­ar­bei­tung

Stand­or­te, wel­che im KbS (Katas­ter der belas­te­ten Stand­or­te) ein­ge­tra­gen sind, wer­den in meh­re­ren Etap­pen unter­sucht. Die Unter­su­chungs- und Pla­nungs­stra­te­gien erfor­dern ein soli­des Fach­wis­sen über Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren, Stoff­ei­gen­schaf­ten und die Beschaf­fen­heit des Unter­grun­des.

His­to­ri­sche Unter­su­chung

In einer ers­ten Pha­se wer­den zeit­li­che und räum­li­che Ent­wick­lung, ein­ge­setz­te Stof­fe und die am Stand­ort vor­han­de­nen Schutz­gü­ter auf­ge­zeigt. Dar­auf wird ein situa­ti­ves Unter­su­chungs­pro­gramm für Son­die­run­gen in den Unter­grund erar­bei­tet.

Tech­ni­sche Unter­su­chung

Mit Son­die­run­gen und Bepro­bun­gen unter­schied­li­cher Medi­en wer­den kon­kre­te Anga­ben über Art und Men­ge der vor­han­de­ne Schad­stof­fe ermit­telt. Mit einer Gefähr­dungs­ab­schät­zung wird geprüft, ob davon ein Schutz­gut (Boden, Grund­was­ser, Ober­ir­di­sches Gewäs­ser, Luft) betrof­fen ist.

Über­wa­chung

In weni­gen Fäl­len erge­ben die Unter­su­chun­gen, dass wei­te­rer Hand­lungs­be­darf besteht. Nach Rück­spra­che mit Eigen­tü­mer und Behör­den wird ein objekt­spe­zi­fi­sches Über­wa­chungs­pro­gramm erstellt. Es geht dar­um zu prü­fen, wie­viel Schad­stof­fe über die Zeit in ein Gewäs­ser oder in das Grund­was­ser frei­ge­setzt wer­den.

Alt­las­ten­sa­nie­rung

Wird fest­ge­stellt, dass ein Stand­ort schäd­li­che oder läs­ti­ge Aus­wir­kun­gen auf ein Schutz­gut hat, gilt es, die­se kon­kre­te Umwelt­ge­fähr­dung zu besei­ti­gen. Die­ser Pro­zess umfasst die Gewin­nung wei­te­rer Daten (Detail­un­ter­su­chun­gen) und die Aus­ar­bei­tung eines auf den Ein­zel­fall bezo­ge­nes Sanie­rungs­pro­jekt bis hin zur Umset­zung, Erfolgs- und Kos­ten­kon­trol­le.

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