Grundwassernutzung

 
 

Erdwärme ist eine nahezu unendliche Energiequelle. Deren Nutzung - zum Beispiel zur Beheizung oder Kühlung von Immobilien - leistet nicht nur einen bedeutenden Beitrag an die Reduktion des CO2-Ausstosses, sondern auch an die Senkung der eigenen Energiekosten.

In der Schweiz sind bereits Zehntausende von Anlagen zur Nutzung der Erdwärme im Einsatz. Die beiden bedeutendsten Anwendungen sind Grundwassernutzungen und Erdsonden. Beide Systeme haben sich in der Praxis bewährt. Welches der beiden Systeme am Standort X zweckmässig ist, hängt nebst gewässcherschutzrechtlichen Gründen vor allem von der hydrogeologischen Situation ab.

Grundwassernutzung 

Die Grundwassernutzung verlangt - wie der Name bereits sagt - das Vorhandensein eines Grundwasserträgers. Dieser muss einerseits genügend Wasser liefern, andererseits muss die Chemie des Wassers eine Nutzung erlauben. Um das Grundwasser an die Oberfläche zu bringen, wird eine Bohrung in den Grundwasserträger abgeteuft. Die Bohrung wird mit einer Pumpe ausgebaut, welche das Wasser einer Wärmepumpe zuführt. Nach der Entnahme der Wärme wird das Wasser über einen Versickerungsbrunnen dem Untergrund  oder gegebenenfalls einem Oberflächengewässer zurückgegeben.

Erdsonden

Erdsonden entziehen die Erdwärme nicht dem Grundwasser, sondern direkt dem Fest- oder Lockergestein. In der Schweiz werden meist U-Rohre vertikal in das Erdreich eingebracht, durch welche eine Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert. Diese Flüssigkeit wird durch den warmen Untergrund aufgeheizt und ebenfalls einer Wärmepumpe zugeführt. Nach der Entnahme der Wärme folgt der nächste Umlauf in den U-Rohren. Die meisten Erdsonden werden in Tiefen zwischen 50 und 250 m eingebaut.

 

Gerne beraten wir Sie bei der Wahl des Systems. Wir übernehmen für Sie auch die geologischen und hydrogeologischen Abklärungen sowie die Behördenkontakte.

 

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