Deponieplanung - Standortnachweis nach VVEA und Bodengutachten

 

Die Bauwirtschaft benötigt dringend Ablagerungsstandorte und Deponien. Durch solche darf das Grund- und Oberflächenwasser nicht verschmutzt werden, die Ablagerung darf nie ins Rutschen kommen und die Deponie muss nach der Verfüllung wieder hochwertig genutzt werden können.

Neu geplante Standorte müssen deshalb auf ihre spezifische Eignung hin untersucht werden. Gesetzliche Grundlagen dazu gibt die Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen VVEA. Die Deponieplanung efordert geologische, hydrogeologische und geotechnische Nachweise. Die Vorprüfung eines Deponieprojekts erfordert weiter ein bodenkundliches Gutachten und eine Bodenkartierung für die Bilanzierung von allfälligen Fruchtfolgeflächen.

Die geologischen Untersuchungen für den Standortnachweis nach VVEA und die bodenkundlichen Abklärungen werden aufeinander abgestimmt. So werden die gleichen Sondierungen (Baggerschlitze, Pürkhauer, Bohrungen) sowohl für die geologischen wie für die bodenkundlichen Untersuchungen verwendet. Die verkleinert den Koordinationsaufwand und die Eingriffe in den genutzten Boden und spart Zeit und Geld.